Das Wichtigste in Kürze Wann Sie Vitamin D3 und K2 einnehmen, ist weniger wichtig als womit: Nehmen Sie beides zu einer Mahlzeit mit etwas Fett, ob als Tropfen oder als Kapsel. Ob morgens oder abends besser ist, wurde nach unserem Wissen nicht verglichen. Eine feste Mahlzeit hilft beim Dranbleiben. Nehmen Sie beides regelmäßig nach der Verzehrempfehlung ein. Präparate mit hohen Einzeldosen im Abstand von Tagen oder Wochen besprechen Sie vorher ärztlich. Wenn Sie Medikamente einnehmen, vor allem solche, die die Blutgerinnung hemmen, lassen Sie sich vorher ärztlich beraten. Vitamin D3 und K2 sind fettlösliche Vitamine. Das ist der zentrale Hinweis für die Einnahme: Fett im Essen kann ihre Aufnahme verbessern. Die Uhrzeit spielt dagegen nach heutigem Wissen eine Nebenrolle. Warum die Mahlzeit wichtiger ist als die Uhrzeit Mehrere Studien haben gemessen, wie Fett im Essen die Aufnahme von Vitamin D beeinflusst. In einer Studie mit 50 gesunden älteren Erwachsenen lag der Spitzenwert von Vitamin D3 im Blut um 32 % höher, wenn es zu einer fetthaltigen statt zu einer fettfreien Mahlzeit eingenommen wurde.1 Ob im Fett eher einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren überwogen, machte dabei keinen deutlichen Unterschied.1 Eine zweite Studie mit 64 jungen Erwachsenen kam zu einem ähnlichen Ergebnis. Eine einzelne hohe Portion Vitamin D zum Frühstück ließ den Wert im Blut nach zwei Wochen stärker steigen, wenn die Mahlzeit mindestens 15 g Fett enthielt.2 Fett bringt schon eine normale Mahlzeit mit etwas Butter, Käse, Ei, Joghurt oder Nüssen mit. In einer kleinen Beobachtungsstudie mit 17 Erwachsenen (im Schnitt 64 Jahre alt), deren Vitamin-D-Wert trotz Einnahme nicht wie erwartet stieg, sollten die Teilnehmer ihr Präparat zur Hauptmahlzeit des Tages nehmen. Nach zwei bis drei Monaten lag ihr Wert im Mittel um 57 % höher.3 Eine Vergleichsgruppe gab es nicht, das Ergebnis ist deshalb nur ein Hinweis. 32 %höher lag der Spitzenwert von Vitamin D3 mit einer fetthaltigen Mahlzeit.1 15 gFett in der Mahlzeit reichten in einer Studie für einen stärkeren Anstieg.2 Und Vitamin K2? Auch Vitamin K ist fettlöslich. Eine kleine Studie dazu betrifft allerdings Vitamin K1 aus Spinat: Bei fünf Teilnehmern gelangte aus Spinat mit Butter mehr davon ins Blut als aus Spinat ohne Fett.4 Die Forscher folgern, dass die Aufnahme von Vitamin K1 aus Pflanzen von anderen Bestandteilen der Nahrung abhängen kann, vor allem von Fett.4 Vitamin K2 in der Form MK-7 bleibt außerdem sehr lange im Blut. In einer Studie waren die Werte dadurch stabiler als mit Vitamin K1, und bei längerer Einnahme reicherte sich MK-7 auf sieben- bis achtfach höhere Werte an.5 Das spricht dafür, dass es bei K2 auf die genaue Uhrzeit kaum ankommt. Morgens oder abends? Studien, die morgens und abends direkt vergleichen, sind uns nicht bekannt. Entscheidend ist, dass Fett in der Mahlzeit steckt. Für viele passt das Frühstück mit Ei, Joghurt, Käse oder Nüssen, andere nehmen ihr Präparat lieber zum Abendessen. Beides ist in Ordnung, solange Sie dabei bleiben. Wenn Sie zusätzlich Magnesium einnehmen, lesen Sie in Vitamin D3 und K2 zusammen mit Magnesium einnehmen, wie Sie die drei kombinieren. Täglich oder einmal pro Woche? Üblich ist die tägliche Einnahme nach der Verzehrempfehlung auf dem Etikett. Für Vitamin K2 als MK-7 passt das gut, denn es reichert sich bei regelmäßiger Einnahme im Blut an.5 Manche Präparate sollen dagegen nur alle paar Tage oder Wochen in hoher Einzeldosis genommen werden. Solche Schemata besprechen Sie vorher ärztlich. Tropfen oder Kapseln: Ändert das den Zeitpunkt? Nein. Für Tropfen gilt dasselbe wie für Kapseln: zu einer Mahlzeit mit etwas Fett, täglich und nach der Verzehrempfehlung auf dem Etikett. Die Darreichungsform entscheidet vor allem darüber, wie gut die Einnahme in Ihren Alltag passt. Welche Form zu Ihnen passt, lesen Sie in Vitamin D3 und K2: Tropfen oder Kapseln? Worauf Sie achten sollten Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei.6 Wenn Sie Medikamente einnehmen, lassen Sie sich vorher ärztlich beraten. Das gilt besonders für Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen. Überschreiten Sie die empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht. Wenn Sie Ihren Vitamin-D-Wert kennen möchten, lassen Sie ihn ärztlich bestimmen. Unser liposomales Vitamin D3+K2 und unsere liposomalen D3+K2-Kapseln werden in europäischer Pharmaqualität hergestellt. Häufige Fragen Kann ich Vitamin D3 und K2 abends einnehmen?Ja, wenn Ihr Abendessen etwas Fett enthält. Belege, dass der Abend besser oder schlechter ist als der Morgen, gibt es nicht. Sollte ich Vitamin D3 und K2 täglich einnehmen?Wie gut Sie mit Vitamin D versorgt sind, können Sie ärztlich bestimmen lassen. Wenn Sie ein Präparat nehmen, halten Sie sich an die Angaben auf dem Etikett. In der Regel ist das die tägliche Einnahme. Wann nehme ich Vitamin D3 K2 Tropfen ein?Wie Kapseln: täglich zu einer Mahlzeit mit etwas Fett und so, wie es auf dem Etikett steht. Quellen Dawson-Hughes B, Harris SS, Lichtenstein AH, Dolnikowski G, Palermo NJ, Rasmussen H (2015). Dietary fat increases vitamin D-3 absorption. Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics 115(2):225-230. DOI Raimundo FV, Lang MA, Scopel L, et al. (2015). Effect of fat on serum 25-hydroxyvitamin D levels after a single oral dose of vitamin D in young healthy adults: a double-blind randomized placebo-controlled study. European Journal of Nutrition 54(3):391-396. DOI Mulligan GB, Licata A (2010). Taking vitamin D with the largest meal improves absorption and results in higher serum levels of 25-hydroxyvitamin D. Journal of Bone and Mineral Research 25(4):928-930. DOI Gijsbers BL, Jie KS, Vermeer C (1996). Effect of food composition on vitamin K absorption in human volunteers. British Journal of Nutrition 76(2):223-229. DOI Schurgers LJ, Teunissen KJ, Hamulyák K, Knapen MH, Vik H, Vermeer C (2007). Vitamin K-containing dietary supplements: comparison of synthetic vitamin K1 and natto-derived menaquinone-7. Blood 109(8):3279-3283. DOI Europäische Kommission (2012). Verordnung (EU) Nr. 432/2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern. Link